Einsames Bergdorf in der Sierra Nevada - idealer Ort zum Schmusen und Relaxen
Urlaub im Bett: Schmusezeit für Körper und Seele
Rein theoretisch verbringen wir ein Drittel unserer Lebenszeit im Bett. Leider ist dieses Drittel nicht immer mit Seelebaumelnlassen und Schmusen verbunden. Wie oft fallen wir nach einem Arbeitstag wie ein gefällter Baum ins Bett? Morgens erinnern wir uns kaum an unsere Träume, und statt uns genüsslich wachzuräkeln und mit dem Partner, den Kinder oder der Katze zu schmusen springen wir aus den Federn und machen da weiter, wo wir am Vortag aufgehört haben.Schluss mit der Hektik! Schmusen ist angesagt
Heute ist alles anders. Heute kann ich liegengeblieben. Morgen auch. Und das nicht etwa, weil eine Grippe mich in die Horizontale zwingt. Nein, ich habe entschieden, die Pausentaste zu drücken und erkläre das Bett für drei Tage zu meinem privaten Urlaubsparadies. Widerspruch zwecklos. Das Allerschönste ist: Ich bin in diesem Paradies nicht alleine. Und so schnuffeln und schmusen wir uns zusammen in die duftig-frischen Kissen und genießen nichts Anderes als uns.
Der Mini-Urlaub im Bett ist perfekt vorbereitet. Mailbox und Auto-Response verkünden allen Ungeduldigen, wann ich wieder zu erreichen bin. Kulinarische Genüsse befinden sich in Reichweite. Wo wir schon mal hier sind ...
Nach einer Weile geschieht etwas Merkwürdiges. Ich werde hibbelig. Keine E-Mails zu beantworten, keine Anrufe, keine Post. Kann das sein? Nicht mal ein klitzekleines Meeting? Das Bedürfniss zu Schmusen ist nur noch latent vorhanden.
Woher kommt die Unruhe? - Genug von der Schmuserei
Du hast ein schlechtes Gewissen, weil du untätig rumliegst, funkt der pflichtbewusste Teil meines Gehirns. Na und, antwortet mein Genussempfinden, ich hab’s mir verdient. Zumal wir ja, räusper, keineswegs untätig sind ... Haut, Haare, Fußsohlen, Lust, Streicheln, stundenlang. In der schönen Gewissheit, dass uns niemand stören wird. Nicht einmal wir selbst, denn unser beider berufsbedingte Neigung zur Hektik hat sich irgendwo zwischen Tantra-Massage und Löffelchenstellung aufgelöst.
Wie lange ist es her, dass ich mit allen Sinnen den Augenblick genossen habe, ohne auf die Uhr zu sehen, die zeitlose Momente zu terminkalenderkompatiblen Einheiten degradiert? Zu lange, fürchte ich. Und beschließe, dass solche Auszeiten künftig im Terminkalender einen festen Platz finden werden. Ja, da ist sie wieder, meine Lust am Organisieren. Doch diesmal gebe ich ihr nach. Das Leben ist zu kurz, um immer nur vernünftig zu sein.